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Es ist Zeit für ein EU-Kreislaufwirtschafts-Arbeitspaket

Brüssel, 22. Mai 2018 – Es ist an der Zeit, dass die 28 EU-Mitgliedstaaten damit beginnen, die Deponierung des Hausmülls bis 2035 auf maximal 10% zu reduzieren - gemessen an der tatsächlichen Recyclingmenge, die verbleibt nach der letzten Sortierphase und Förderung der Verwendung von wiederverwendbaren und mehrfach recycelbaren Materialien. Europa hat jetzt den Auftrag, die Kreislaufwirtschaft in die Tat umzusetzen, sagt der Europäische Aluminiumverband, nachdem der Ministerrat für die Änderungen der Abfallrichtlinien gestimmt hat.

Mit beeindruckenden Recyclingquoten von über 90% im Transport- und Bauwesen und über 60% in der Verpackung trägt Aluminium bereits zur europäischen Kreislaufwirtschaft bei. Es gibt jedoch noch Raum für Verbesserungen, und die Mitgliedstaaten müssen mehr in ihre bestehende Sammel- und Sortierinfrastruktur investieren, um die neuen und ehrgeizigeren Recyclingziele auch für Aluminiumverpackungen zu erreichen.

Generaldirektor Gerd Götz sagte: "Europa sollte den Einsatz innovativer Sortier- und Trenntechnologien fördern und alle Materialien, nicht nur für Kunststoffe, finanziell unterstützen. Dies würde die Inanspruchnahme von Altmaterialien in Europa verbessern und den Verlust von Schrott in Drittländer verringern, wenn die Exporteure nachweisen müssen, dass das Recycling unter den gleichen Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen wie in Europa durchgeführt wird. Letzteres sollte in der bevorstehenden Überarbeitung der EU-Verordnung über die Verbringung von Abfällen behandelt werden. " European Aluminium fordert die EU-Kommission außerdem auf, vor 2024 ein Recyclingziel für Bau- und Abbruchabfälle vorzuschlagen. Darüber hinaus sollte Europa die vorgeschlagene harmonisierte Berichterstattung der nationalen Recyclingstatistiken, einschließlich der Mengen recycelter Metalle aus der Asche von Verbrennungsöfen, weiter präzisieren.

Die entscheidenden Maßnahmen gegen die US Importmaßnahmen für Aluminium müssen beispiellos sein

Brüssel, 1. März 2018 - European Aluminium fordert die Europäische Kommission und die EU mit ihren Mitgliedstaaten auf, die Aluminiumindustrie nach der Ankündigung durch die USA zu schützen. Nachdem Präsident Trump allen Ländern einen Zoll von 10% auf alle Aluminiumexporte auferlegen will und damit den Empfehlungen des Berichts nach Abschnitt 232 folgt.

"Wir bedauern die Entscheidung von Präsident Trump, allen Aluminiumimporten einen Zolltarif aufzuerlegen unabhängig von ihren Herkunftsländern. Obwohl europäische Aluminiumausfuhren in die Vereinigten Staaten, sowohl hinsichtlich ihrer Menge als auch ihrer Eigenschaften, keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellen. Am wichtigsten ist jedoch, dass dieser Pauschaltarif nicht die Ursache für die größten Herausforderungen löst, vor denen die Aluminiumindustrie heute steht: die fehlende Nachhaltigkeit und beständige Zunahme von Aluminium-Überkapazitäten in China. Diese globale Herausforderung kann nur effektiv bewältigt werden durch eine globale und langfristige Lösung, die auf multilateralen Regeln und einer gemeinsamen Durchsetzung wie der Erstellung eines globalen Aluminiumforums innerhalb der G20 basiert", sagte Gerd Götz, Generaldirektor von European Aluminium.

Diese beispiellosen Maßnahmen drohen die Handelsströme zu destabilisieren. Als Folge des Zolltarifs, befürchtet European Aluminium eine Störung der derzeitigen Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. In beiden Territorien sind stark miteinander verknüpfte Wertschöpfungsketten und agieren eine beträchtliche Anzahl von multinationalen Unternehmen. Der Verband erwartet auch, dass die Maßnahmen voraussichtlich zu einer Umlenkung von Aluminium- Produkten aus Drittländern nach Europa führen werden. Entscheidende Maßnahmen müssen getroffen werden, um die Auswirkungen der europäischen Firmen zu neutralisieren.

"Die europäische Wertschöpfungskette steht aufgrund der globalen Überkapazitäten bereits unter enormem Druck. Durch die Maßnahmen sind Tausende von Arbeitsplätzen in über 600 Werken gefährdet, von denen viele KMU´s sind, in Ländern wie Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Schweden sowie mittel- und osteuropäische Länder. Wir fordern die europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf, unverzüglich Maßnahmen zum Schutz und im Interesse unserer Industrie zu ergreifen, im Einklang mit den internationalen Handelsregeln ", schließt Götz.  

European Aluminium umreißt die Herausforderungen von Überkapazitäten auf die US-Berichtsergebnisse

Brüssel, 19. February 2018 - Während der Überprüfung des Berichts durch das US - Ministerium für Handel (DoC) über die Auswirkungen der Einfuhren von Aluminium auf die nationale Sicherheit, bekräftigt der Europäische Aluminiumverband seine Überzeugung, dass die Hauptursache für die größten Herausforderungen der Aluminiumindustrie die globalen Überkapazitäten sind, insbesondere in China.
Mögliche Maßnahmen sollten diese Ungleichgewichte angehen, ohne die globalen Handelsströme und die derzeitige Handelsbeziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Europa zu verzerren.

“Letztes Jahr haben wir während der Anhörung des US-Kongresses zu der Untersuchung nach Section 232 Daten und Beweise vorgelegt, die belegen, dass die europäischen Aluminiumimporte sowohl hinsichtlich ihrer Menge als auch ihrer Eigenschaften keine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellen. Beide Parteien wissen, dass Überkapazitäten ein globales und strukturelles Problem sind, die eine globale und langfristige Lösung erfordert, wie die Schaffung eines globalen Aluminiumforums innerhalb der G20. Wir sind der Meinung, dass wir uns an einen Ansatz halten müssen, der auf multilateralen Regeln und gemeinsamer Durchsetzung bei der Schaffung durchsetzbarer globaler Wettbewerbsbedingungen für alle Hersteller beruht, die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze auf regionaler Ebene fördern, aber auch Innovationen in unseren einzigartigen transatlantischen Zentren fördern können,” sagte Gerd Götz, Generaldirektor von European Aluminium.

Die amerikanischen und europäischen Wertschöpfungsketten sind eng miteinander verknüpft, was für beide Gesellschaften einen Mehrwert darstellt und die nationale Sicherheit in den USA stärkt. Heute sind 15 multinationale Unternehmen Mitglieder von European Aluminium und der American Aluminium Association und liefern täglich einen Großteil der gesamten Aluminium-Wertschöpfungskette auf beiden Seiten des Atlantiks.

“Die vorgeschlagenen einseitigen Maßnahmen würden der europäischen Aluminiumindustrie großen Schaden zufügen und zu einem weiteren Ungleichgewicht der weltweiten Handelsströme führen, ohne die zunehmenden Überkapazitäten in China zu bewältigen. Sollten sich die USA für die Durchsetzung dieser Maßnahmen entscheiden, rechnen wir mit der Unterstützung der Europäischen Kommission, um alle möglichen handelspolitischen Schutzinstrumente zu nutzen, um die europäische Industrie vor weiteren Schäden zu schützen ", schloss Götz.

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